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Balken Samstag, 06. Mai 2018

Bisen-Route ohne Hangaufwind.

Ungewohntes Streckenflug-Bild: Hochnebel am Schänner
Wer findet den Tiefflieger?
Uetliberg mit Blick in die Speisekarte
Der Zürichsee ist heute aber lang!
Logenplatz über der Stadt Zürich
Prognose 1: Potenzielle Flugdistanz
Prognose 2: Thermikvorhersage
Prognose 3: Operationshöhen

Samstag, 5. Mai, GliderCup, Flugtag 01/2018

Text und Bilder von Thomas Stemmler und Patrik Honegger.

Beim ersten GliderCup-Tag hatten wir leider etwas anspruchsvolle Wetterverhältnisse. Basishöhe um 11:00 noch um die 1200 m und die Bise hat eigentlich nur noch gestört, aber nicht geholfen.

Und die Sicht ...
Trotzdem stellten sich 8 Doppelsitzerteams und ein Einsitzer der Herausforderung. Wendepunkte waren Weesen (womit eigentlich das Gäsi gemeint ist, nicht der Ort - dieser Umstand wurde einem Team zum Verhängnis), der Uetliberg und das AL-Feld Bennau. Eigentlich eine kleine machbare Strecke, aber an diesem Tag so schwierig wie anderentags viel grössere Strecken.

Patrick Honegger und ich starteten im Arcus M in der Mitte des Feldes. Eigentlich wollten wir den Startpunkt Weesen deutlich über den CU-Tops mitnehmen, aber die Wolken sahen fast schon aus wie eine Hochnebeldecke - deshalb sind wir unter den Wolken geblieben. So glitten wir dann entlang des Bisenhangs - ohne Aufwind - bis Pfäffikon, wo wir eine erste Thermik südlich des Seedamms erreichten. Thermik macht Mut - also flogen wir weiter Richtung Hirzel. Die niedrigen feuchten Wölkchen zogen sogar ein wenig. Optimistisch stimmten Meldungen am Funk über Thermik am Uetliberg - also flogen wir an die Albiskette. Dort fanden wir leider nur zerrissene Thermik aber keine Dynamik vor.

Weiter zum Uetliberg - Ankunfsthöhe auf Mastniveau (siehe Bild). Stefan Steiner zog über uns seine vielversprechenden Kreise - nur für uns war nichts mehr übrig. Also nach kurzem Rum-Gegurke wieder zurück Richtung Albispass. Mit Blick auf das Schwingfest in Hausen fanden wir dann einen zentrierbaren Schlauch an der Krete. Der Blick Richtung Bennau verhiess nichts Gutes, die kleinen Cumuli waren fast weg.

Vorsichtiges vorfliegen und absinken, schliesslich in Schönenberg auf ca. 950m den Motorhauptschalter eingeschaltet - halt: da fliegen doch zwei Bussarde - und tatsächlich hat sich dann daraus ein kleiner Schlauch entwickelt, der uns zur Hohen Rone gebracht hat. Von da ab ins Hochmoor - Bennau im Blauen überflogen - und über Schindellegi unterhalb des Etzels wieder zurück in die Ebene. Mit prekären Schläuchlein haben wir uns vorgemogelt bis zum Schänner - dort ging's lustigerweise recht gut - und dann Weesen geholt.

Das Konzept des GliderCups ist diesmal voll aufgegangen: Wir wären niemals an diesem Tag so viel und - relativ - weit geflogen. Und haben alle etwas gelernt. Danke ans OK.

Tages-Rangliste

 

Gesamtwertung nach einem Flugtag:

 

 


 
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