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Balken Samstag, 09. Juni 2018

Abgang mit grossem Theater.

Grosses Theater zum Abgang
Endlich gute Optik und Aufwinde im Mittelland
Gemütlicher Ausklang mit Wolfgangs 3Gänger

Samstag, 9. Juni, GliderCup, Flugtag 03/2018

Text und Bilder von Armin Hürlimann und Beat Schwander sowie Peter Schmid.

Am Anfang war die Basis und Schlepphöhe um 1300 m.ü.M. Die Thermik kurzlebig, schwach bis mässig, trotz guter Wollken-Optik und blauem Mittelland. Erst am Ende des Fluges traten gegen Jura und Alpen Überentwicklungen und mehr Dunst auf und damit auch eine Art 'japanischer' Sonnenuntergangs-/ und Abendstimmung.

Zweimal sind wir in Rieden gestartet und haben dann am Ricken auf 1'000 m.ü.M. knapp überlebt, bis wir unsere Höhe endlich halten konnten und nördlich des Rickens auf dem Relief Cholloch mit 1300 m.ü.M. guten Anschluss fanden.

Dank Armins Flugkünsten sind wir da nicht gleich wieder in Schänis gelandet. Er hat auch den schwächsten Schlauch noch gekonnt ausgekurbelt. Später konnten wir dann nördlich des Azmännigs gemütlich und dank offenem Luftraum 'Bachtel Ost' bis 1800 m.ü.M. fast bis in die Stratosphäre vordringen.

Also wagten wir uns nochmals vorsichtig durch den Start in Rieden. Beat hatte sich bereits sehr genau mit allen möglichen Flugplätzen und Lufträumen am Boden vorbereitet und auch die Segelflug-Info ZHR 120.87 MHz abgehört. Alle Segelflugräume Bachtel Ost, West und Albis waren bis 17:00 lokale Zeit mit Hörbereitschaft auf 122.30 offen. Cool!

Anschluss beim westlichen Teil des Atzmännigs.
Die erste Wende 'Bachtel' war relativ einfach zu holen - aber was war kam danach? Ueber Hinwil, Bäretswil und Wetzikon hat es einladenende Cumulanten gehabt, die aber nur mit ihrer Überreife glänzten.

Wir mussten etwas näher Richtung Lachen fliegen, um wieder nigelnagelneue Thermik zu finden. Diese fanden wir über dem Armee-Fahrzeugpark AMP und Bahnhof Hinwil. "Soviel Sonne, da muss ja irgendwo Thermik entstehen". Man merke: am besten ist es über dem Bahnhof.

Am Pfannenstil konnten wir auf 1'500 m.ü.M. die Thermik im Geradeausflug delphinieren und -schlürfen. Mit einer Sicherheitshöhe von 400 m über Hausen Downwind flogen wir gleich über den See zum Albispass und Türlersee.

Zwischen Mettmenstetten und dem Seleger Moor fanden wir dann den ersten guten Aufwind, der uns bis zum nächsten grösseren Einmeter-Cumulanten bei Auw südlich des Lindenbergs und mit Ausselandemöglichkeit gebracht hat.  Danach konnten wir endlich auf den Lindenberg sitzen und den zweiten Wendepunkt Bettwil neben Buttwil schwadernd holen.

Der Rückflug mit Afolltern am Albis und Extraboost von Rüti gelang uns dann zügig mit 1300 m.ü.M. Ankunft in Rieden, was uns noch einen Rundflug an den Kerenzerberg als Auslauf bescherte.

Armin hat mir gezeigt, dass man auch im Flachland auch relativ tief noch entspannt fliegen kann, wenn man sich in den Trichtern der Flugplätze bewegt oder zumindest immer weiss, in welchem Acker man landen könnte. Er hat mir sozusagen die Angst vor dem Flachland genommen. Danke für den schönen Flug.

Das Dreigang-Abend-Menu beim Wolfgang war wieder super - vielen herzlichen Dank!

 

 


 
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