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Pilotenbericht



 Alfred Reist


GliderCup Nr. 4, Samstag, 20. Juni

Nach den kräftigen Regenfällen seit Donnerstag Abend erwacht der Tag mit vielen, tief hängenden Wolkenfetzen. Die Wettervorhersage für den heutigen Tag ist nicht überragend und es ist schwierig, um 8 Uhr an einen fliegbaren Tag zu denken. Zum Briefing um 9 Uhr finden sich heute ausschliesslich die verwegenen GliderCup Piloten ein. Als heutige Flugaufgabe wird Rieden, Bachtel, Benau, Rieden gewählt.

Anders als bei den bisherigen Cup Tagen haben wir heute sogar noch überzählige Flugzeuge. Die Flugzeugverteilung geht somit schnell und reibungslos vonstatten und wir beginnen mit dem Bereitstellen unserer Flugzeuge. Nach dem Baterieeinbau folgt die erste Ueberraschung, kein Strom im Flieger. Ein Detail-Check zeigt, dass beim Anschlusskabel zu Baterie 2 ein Steckerpin gebrochen ist. Neuer Stecker, Krimmzange, Lötkolben, ein paar fleissige Hände - und das erste Problem ist behoben.

Beim nächsten Problem dauert die Lösung etwas länger. Auf unserer Startpiste befindet sich nach den heftigen Regenfällen noch ein grösserer See. Die Wasserpumpe läuft auf hochtouren und der Wasserspiegel senkt sich nur langsam. Somit nutzen wir die Zeit und gönnen uns Kaffee und Nussgipfel zur Stärkung auf die Taten die da folgen werden.

Um 13.40 Uhr ist es endlich soweit und wir starten unseren Flug mit Schleppauftrag ‚Regelstein 1900 m’. Dies ist zugleich auch die zu erwartende Wolkenbasis. Richtung Bachtel sieht es dunkel aus, dennoch entscheiden wir uns nach dem Startpunkt in Rieden direkt in Richtung Bachtel los zu fliegen. Bedingt durch tiefe Wochenfelder weichen wir Richtung Westen aus und drehen über Rüti unsere ersten Kreise. Ueber Rapperswil erreichen wir die notwendige Höhe und fliegen auf den Bachtel vor und holen uns diesen Wendepunkt. Zurück über Rapperwil machen wir wieder Höhe und fliegen über den See in Richtung Stöcklichrütz. Wir bringen es auf knapp 2'000 m, überfliegen den Sihlsee und holen und den Wendepunkt Bennau. Von hier fliegen wir in gestrecktem Flug zum Ziel und erreichen Rieden auf einer Höhe von 1’250m. Unser Ziel ist nun, die ganze Strecke ein zweites mal in Angriff zu nehmen. Inwischen regnet es über dem Zürcher Oberland recht stark und wir gehen auf Warteposition zum Schänner-Hang und schaffen uns dort wieder eine entsprechende Starthöhe. 40 Minuten später durchfliegen wir Rieden auf einer Höhe von 1’550m zu unsererem zweiten Durchgang. In Wald machen wir nochmals Höhe und fliegen danach direkt auf die Antenne vom Bachtel los. Die drei letzten Kilometer durch prasselnden Regen - damit ist unser Flugzeug schon gereinigt. Nach erneuten Aufwinden über Rüti und Eschenbach überfliegen wir den See und gelangen wieder in die Gegend vom Stöcklichrütz. Inwischen hat hier die Bise eingesetzt und wir gleiten dem Hang entlang über den Etzel Richtung Hohe Rohne. Kurz nach dem Etzel entschliessen wir uns, nicht ins Lee zu fliegen und somit den Wendepunkt Bennau nicht mehr zu holen. Wir fliegen zurück, holen uns ehrenvoll den Endpunkt Rieden und landen nach 3 Stunden 30 Minunten in Schänis.

Rückblickend haben wir einen weiteren, erlebnisreichen Flugtag erlebt. Wäre heute nicht der GliderCup ausgeschieben gewesen, wäre wahrscheinlich keiner von uns geflogen. Als Teilnehmer geniesse ich die tollen Erfahrungen von jedem Glider Cup.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön den Initianten und Organisatoren.

(Fredi Reist)