SchänisSoaring GliderCup - Das Original!
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Pilotenbericht



 Roland Hürlimann


Schwierige Bedingungen mit viel Wasser am Boden und wenig Aufwind in der Luft.

Nach dem grossen Wasser von Donnerstag auf Freitag war der Pegel am Samstagmorgen zwar etwas tiefer gefallen, war aber immer noch zu hoch, um starten zu können. Deshalb habe ich als Konkurrenzleiter entschieden, eine kurze Strecke auszuschreiben: Rieden-Bachtel-Buttwil-Rieden, immerhin 113 km. Tja, und dann war vorerst Pumpen und Wasserschöpfen angesagt. Die Mühe lohnte sich, so dass wir um 15.00 Uhr doch noch starten konnten.

Zur Strecke: Der Wetterbericht sprach von einer Bodeninversion von 1000m ü M und gleichzeitiger Absink-Isothermie bis ca. 2000 m ü M. Ansonsten wurde mässige Steigwerte erwartet. Beim Start sah alles optisch sehr schön aus mit prächtigen Cumuli. Doch die Basis war mit 1600 bis 1800 m ü M nicht gerade berauschend. So ging es nach dem Start direkt zum Bachtel, wo der erwartete Aufwind leider nicht so einfach zu finden war. Trotzdem gelang es uns, auf 1800 m ü M hochzukurbeln, sodass wir uns bis zum Pfannenstil vorwagten. Die Wolken waren sehr kurzlebig und die Schönsten gingen überhaupt nicht. Sie lösten sich auch schon allmählich in Nichts auf. Also so schnelll wie möglich nach Hausen - in der Hoffnung, dass der Thürlersee einen Aufwind für uns bereit hatte. Doch auch hier sah es besser aus als es letzlich war. 'Oben bleiben' hiess die Devise.

Über dem neuen Autobahnrestaurant in Affoltern am Albis fanden wir dann endlich den erhofften Aufwind. Auf ca. 1700 Metern entschlossen wir uns, einfach mal Richtung Buttwil zu fliegen. Über Buttwil war nirgends eine Wolke zu sehen, dass wir uns entschlossen, wieder zurück zum von vorhin bekannten Aufwind zu fliegen. Wie erhofft, ging dann die Wolke bis 1700 Meter. Die Wolken wurde aber langsam rar und die Zeit war mit 17:15 Uhr auch schon fortgeschritten. Im Zürcher Oberland war keine Wolke in Sicht, sodass wir uns entschlossen, die Kiesgruben von Menziken anzufliegen. Diese brachten auch nicht den erhofften Aufwind, um nach Hause zu fliegen. Doch immerhin 'schupfte' es, sodass wir uns bis an die Hohe Rohne wagten und dort über den Bäumen dennoch Anschluss in fanden. Anschliessend konnten wir via Einsiedeln-Sattelegg direkt nach Rieden fliegen.

Von fünf gestarteten Flugzeugen haben immerhin drei die Aufgabe erfüllt. Schade, dass uns das Hochwasser keinen grösseren Flug an den Jura ermöglichte. Aber trotzdem war der Flug nach Buttwil und zurück nicht ganz easy zu fliegen.