SchänisSoaring GliderCup - Das Original!
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News-Ticker...
Samstag 3. September - Glidercup-Schlussfliegen

>> Die Schlussrangliste...


 Pilotenbericht von Ernst Willi

GliderCup-Schlusstag mit Differenzler-Fliegen:

Den Gleitwinkel im Augenwinkel.

Der letzte GliderCup-Anlass des Jahres 2011 hat es trotz praktisch komplett fehlender Thermik doch in sich. Roland Hürlimann, unser Spezialist für knifflige Fälle, hat sich wieder eine spezielle Aufgabe ausgedacht. Ein 50 km langes Dreieck. Mit einem Luftraum auf dem ersten Schenkel, der es eigentlich verunmöglichte, die Aufgabe einfach abzugleiten. Und jede Crew muss sich vorher für eine Flugzeit entscheiden, die sie fliegen sollte - die Abweichung dazu würde dann den Rang ausmachen. Also ist das heute wie Differenzler-Jassen im Segelflugzeug.

Was auf den ersten Blick ganz einfach klingt, artet in eine ausgewachsene Rechenaufgabe aus. Zylinder-Wände, Luftraum-Untergrenzen, maximal mögliche Abflughöhen, nötige Höhe für die verbleibende Gleitstrecke, Durchschnittliches Steigen bei der benötigten Zusatzhöhe, falls man einen Aufwind finden würde usw. sind zu rechnen. Und am Ende wäre ja auch noch der besagte Aufwind zu finden.

Die Strategie bringt's
Letzteres macht die Aufgabe zum spannenden Erlebnis. Peter Schmid und ich bilden endlich wieder mal ein Dreamteam und schleppen nach einem ausgiebigen Aufenthalt im Pool nachmittags um fünf (alle Doppelsitzer sind besetzt) auf 2'300 Meter. Wir haben natürlich wieder eine tolle Strategie ausgeknobelt. Mit der zu grossen Höhe wollen wir mit maximalem Speed unter dem Luftraum über dem Bachtel durchgleiten, den Wendepunkt holen und die Fahrt langsam abbauen, um die insgesamt sechs Kilometer Gleitstrecke unter dem Luftraum zu überbrücken und möglichst mit maximaler Höhe am Ende des Luftraumes am Ricken den Rest der Aufgabe abzufliegen. Bis zur zweiten Wende bei Weesen ist das nicht besonders spannend. Einzig der Höhenvorrat schmilzt zuverlässig wie der Schnee im März auf den Skipisten. Wir rechnen laufend und stellen rasch fest: das wird unglaublich knapp, bzw. geht sicher nicht. Die zweite Wende im Gäsi bei Weesen holen wir direkt, um uns dann auf 950 Meter unten an den Kerenzer zu retten. 'So kommen wir aber nie nach Rieden, unseren dritten Wendeort. Vor allem nicht, weil die Kirche auf etwa 850 Metern ist und bis dahin noch 15 km Flugdistanz dazwischen liegen', stellen wir einstimmig fest. Ein verzweifelter Molliser Segelflieger kratzt einsam die letzten Meter zusammen, um uns dann auf 1'000 Metern oben mit einem direkten Flug Richtung Heimat zurückzulassen. Wir parkieren erst mal. Und steigen mit 20 bis 50 cm pro Sekunde auf 1'023 Meter. Höher geht's nicht. Auch nicht mit vereinten Kräften. Aber immerhin ist das besser als 950 Meter.

Uff, ist das flach.
Mit diesen 1'023 Metern fliegen wir zuversichtlich ab, mindestens Schänis sicher zu erreichen. Schleichen ganz vorsichtig den Hängen entlang nach Schänis, Kaltbrunn und stellen fest, dass das nur schon optisch kaum reichen wird. Die Kirche Rieden scheint höher zu sein als wir. Und noch immer weit entfernt. Bis in die Region von Kaltbrunn sinken wir zwar unvermindert weiter - aber insgesamt etwas weniger als die Speed-Polare des Duo. Das Ziel rückt langsam näher, ohne dass sich die Optik verschlechtern würde. Rieden ist optisch etwa gleich hoch wie wir - immer noch. Also fliegen wir weiter, immer den Flugplatz Schänis auf der Rechnung haltend, so dass wir jederzeit sicher zurückkönnen. Und irgendwann sind wir sicher, Rieden doch noch zu erreichen. Wenn auch knapp - aber wir können die Kirche sauber überfliegen und nach Schänis zurückgleiten. Das Ganz ist zwar vier Minuten schneller gegangen als wir berechnet haben. Was aber nicht erstaunt, denn letztlich wären die für das Finden und ausnützen des Aufwindes berechnet gewesen. Und weil das nicht stattgefunden hat, sind wir nun zu schnell. Ha, da sieht man mal, was es ausmacht, mit dem Peter einen HWVler an Bord zu haben!

Zur Feier des Tages hüpfen wir gleich noch ein letztes Mal für diese Saison in den Pool. Und dann geben wir uns dem Auffüllen der leeren Bäuche hin und feiern den GliderCup 2011 bis uns spätabends doch noch ein Gewitter aus unserer Freiluft-Beiz verscheucht.




Samstag 9. Juli bis Mittwoch 13. Juli - Glidercup / RM - Wertungstage 3-5
Samstag, 9. Juli:
Schauerrennen.

Montag, 11.Juli:
Kann man unter 2'000 Metern tatsächlich segelfliegen?

Dienstag, 12. Juli:
Jiihaah! Hochalpen-Race.

>> Zu den Details...








02.07.11 - 4. Glidercuptag

Alle sind problemlos herumgekommen.

Nach den starken Regenfällen der letzten Tage öffnet sich passend zur vierten Auflage des GliderCup nach Westen und den Voralpen entlang ein gutes Flugfenster.
Die Aufgabe kann von allen 17 Teilnehmern problemlos und ohne einen einzigen Aufzeichnungs- oder Logger-Fehler (Ausnahme siehe ein paar Zeilen weiter unten) umrundet werden, teilweise sogar zweimal.

Teilnehmer-Zitat:
"Der GliderCup-Tag war wunderschön, Superaufgabe für den doch anfangs schwer einzuschätzenden Tag.
GW ist die Aufgabe geflogen- schneckenhaft wie immer, strategisch ausgereift wie immer (Ankunft über Ziel 2500 m) - der Segelflug-Logger hat aber nicht funktioniert. Ist aber auch wurscht. Der Kandidat hat null Punkte und ist um einen herrlichen Flug reicher."

>> Zum 4. GliderCuptag - 2. Juli. 11






16.06.11 - 11:30 Uhr - offiziell wird KEINE Aufgabe für 3. Tag ausgeschrieben
Mitteilung per Mail:
 Mitteilung

Guten Tag, liebe GliderCup TeilnehmerIn.

Aufgrund der für Samstag schlechten Wetterprognosen haben wir uns entschlossen, für den 3. GliderCup-Tag KEINE Aufgabe auszuschreiben.

Unser Reglement sieht für diese Situation bekanntlich folgende Regelung
vor:
Damit eine GliderCup-Wertung zustande kommt, müsste mindestens ein/e TeilnehmerIn mindestens 60 km mit maximal sechs Jojo-Teilstrecken fliegenderweise zurücklegen. Du brauchst also lediglich eine Aufwindquelle, wie z.B. den Hang bei Schänis, um dort immer wieder Höhe für einen 10-km-Distanzflug zu tanken. Für so einen Flug bestehen morgen Chancen, wenn sich die 'Schleusen des Himmels' unerwarteterweise doch noch temporär schliessen würden.
Wenn sich ein fliegbares Fenster öffnet, ist es Dir freigestellt, einen Flug zu wagen und in den OLC einzustellen. Gelingt Dein Vorhaben, sind 10 Wertungspunkte auf Deinen Konto (sofern Deine 'Streckenflug-Leistung' nicht von anderen übertroffen wird).

Ein offizielles Nachtessen haben wir für Samstag NICHT eingeplant. Das Restaurant ist offen und bewirtet Dich aber gern. Wir wünschen Dir einen hoffentlich erfolgreichen Flug und trotz der schwierigen Wetterprognose ein schönes Weekend.

Beste Grüsse, das OK GliderCup
Roland Hürlimann, Urs Isler, Markus von der Crone, Peter Schmid, Armin Müller, Ernst Willi, Fridli Jacober.

28.05.11 - 2. Durchführung des Glidercup's

Besuchen Sie den Kühlturm - so lange er noch steht.
Konkurrenzleiter Peter Schmid begründet die Wahl seiner Strecken-Ausschreibung mit zwei Argumenten. Einerseits ist die Strecke nach Olten und Beromünster von verschiedenen Flugplätzen unterlegt und damit sicherheitsmässig ideal. Anderseits sollte man seiner Meinung nach Kühltürme in der Schweiz anfliegen, so lange sie noch dampfen.

>> Zum 2. GliderCuptag - 28. Mai. 11






16.05.11 - Das korrigierte Reglement ist online
13.05.11 - Die korrigierte Rangliste des 1. GliderCups ist online
07.05.11 - 1. Durchführung des Glidercup's

In der ASK-21-Mi mit 90 km/h pro Stunde über 300 km zum GliderCup-Gewinn.
Die erste Austragung des diesjährigen GliderCup wird von ausgezeichneten Segelflug-Bedingungen geprägt. Markus von der Crone und Marc Angst nutzen den Tag in der eigenstartfähigen ASK-21-Mi der ASSAG zu einem sensationell schnellen Flug

>> Zum 1. GliderCuptag - 7. Mai. 11

 

 





29.04.11 - 18:40 Uhr - Der Aufgabenkatalog (Aufgaben und Wendepunkte) ist aktualisert
 
27.04.11 - 7:50 Uhr - Der Aufgabenkatalog (PDF) ist aktualisert
 
15.03.11 - 19:00 Uhr - Theoriabend zum Glidercup
 
Ausschreibung 2011 (pdf - 80 kb)
   
Impressionen vom März 2011



19.01.11 - 10:00 Uhr - Die Website zum GliderCup 2011 geht online
Geschätzte Benutzer, ich freue mich auf Inputs, Beiträge, Tadel oder Korrekturen.

Euer Webmaster Fridli Jacober