Segelflug-Schweizer Meisterschaft 2009
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Flugbetrieb (Rev. 3/ 15.05.2009)

Bereitstellen der Flugzeuge
Die Flugzeuge müssen vor dem Briefing auf den zugewiesene Bereitschaftspositionen stehen. Das Befahren der Pisten mit Fahrzeugen ist in der Regel nicht erlaubt. Bei trockenem Wetter können die Starthelfer eine Bewilligung erteilen. Es sind strikte deren Anweisungen zu befolgen.

Wendepunkte / Luftraumdaten
Download der Wendepunktdatei SM_09_schaenis.***
SM_09_schaenis.cup SeeYou
SM_09_schaenis.da4 Filser
SM_09_schaenis.dbt Volkslogger
SM_09_schaenis.ndb ILEC SN10
SM_09_schaenis.cdb Centis
SM_09_schaenis.dat Cambridge
SM_09_schaenis.wpz Zahnder
SM_09_schaenis.pdf Hardcopy (PDF)

Je nach Browsertyp und Version öffnen sich die Dateien direkt im Internet-Browser,
was nicht immer gewünscht ist. Für das Speichern auf dem lokalen PC folgendermassen
vorgehen: Mit der Mouse auf Link: -> Rechte Mouse-Taste -> "Ziel speichern unter..."



Download der Luftraumdaten:
Die Auswertung wird die Daten von SeeYou verwenden:
Luftraum Schweiz 2009
(cub - 33k ).
Luftraum Südtirol 2009 (cub - 55k).
Luftraum Östereich 2009 (cub - 24k).
Luftraum Deutschland 2009 (cub - 112k).
Diese Datenbanken umfasst alle Lufträume im Wettbewerbsgebiet.

Massgeblich sind alleine die Abgrenzungen gemäss AIP und jene von allfälliger NOTAMs. Um eine effiziente und praktikable Auswertung zu gewährleisten werden für die Auswertung die Luftraumdaten von SeeYou verwendet. Bei Härtefällen wird zu Gunsten des Piloten entschieden. Zum Beispiel dann, wenn die Abgrenzungen von SeeYou und einem anderen aktuellen Produkt (STREPLA, WinPilot, etc.) sich unterscheiden. Der Nutzer von anderen Produkten als SeeYou kann auf diese Kulanz zählen.
Die Luftträume im OPEN Format sind auf der STREPLA-Website kostenlos verfügbar.

Frequenzen / Telefon-Nummer
Flugplatzfrequenz / Meldung Endanflug: 120.600 MHz
Schleppfrequenz: 120.600 MHz
Startlinienfreigabe:
123.375 MHz
Luft-Luft Alpenfrequenz: 123.675 MHz
Telefon für Aussenlandemeldungen: 055 619 60 40



Abflug für Selbststarter

Ausflug für Selbststarter (PDF - 3Mb)

Klinkräume / Abflugpunkte
Es sind sieben Klinkräume definiert (siehe Karte):
- Atzmänig
- Eschenbach
- Tuggen
- Altendorf
- Reichenburg
- Chüemettler
- Obersee
Die Abflugpunkte sind auf der Karte eingezeichnet und in der Wendepunktdatei so benannt.

Zum Vergrössern in die Karte klicken

Abflugpunkte (JPG - 3 Mb)

Zielanflugverfahren
Für Anflüge aus Nord und West, sowie bei Föhn-Wetterlagen wird, aus Sicherheitsgründen, eine externe Ziellinie verwendet. Das Verfahren und das Strafmass wurden vom Vorstand des SFVS bewilligt.
Begründung: In Schänis ist bei Nord-, West- und Südwestlagen, also bei fast allen Wetterlagen, die Piste 34 in Betrieb. Die Flugplatzorganisation und viele routinierte Abläufe stützen sich auf dieses Pistenregime. Bei einer Ziellinie nach Reglement müßte der Endanflug mit Umwegen oder ungünstigen Einflugpunkten auf die Piste 34 geführt werden. Einflugpunkte im Süden könnten durch Abwinde sehr benachteiligt sein und die Linth-Ebene ist mit Hochspannungsleitungen durchzogen. Es ist darum ein direkter Wettbewerbsfinal aus Norden und Westen festgelegt worden.
Anflüge aus Nord und West
Der externe Zielpunkt befindet sich 2 km westlich des Flugplatzes (Steiner-Riet). Vorher muss ein Einflugpunkt (Autobahnkreuz Reichenburg) angeflogen werden. Die Ziellinie hat eine Mindesthöhe.
Der Einflug erfolgt über markante Geländepunkte. Das Autobahnkreuz Reichenburg ist deutlich erkennbar. Danach führt der Endanflug entlang der Autobahn und dem Lindtkanal. Zwischen dem Ausläufer des Büchels und einem gut sichtbaren Industriekomplex wird in Richtung Flugplatz eingeschwenkt und damit ist, auch ohne GPS-Navigationshilfe, die Ziellinie nicht zu verfehlen.
Der Flugplatz wird danach mit ca. 150 m Grund überquert und nach offiziellem Voltenplan kann auf der Piste 34 oder 16 gelandet werden. Bei einem zu tiefem Ziellinienüberflug ist eine Linksvolte auf Piste 34, oder eine Rechtsvolte auf Piste 16, akzeptierbar. Mit einem gültigen Überflug wird dies nicht notwendig sein und wäre nur als Ausnahme zugelassen.
Es wird eine Höhentoleranz von 10 m eingeräumt. Ein zu tiefer Überflug, oder ein Verfehlen der Ziellinie, wird mit einer Zeitstrafe von 5 min bestraft. Bei einer Höhenverletzung wird die Strafzeit ab Linienüberflug und beim Verfehlen, mit Landung auf dem Flugplatz, ab Stillstand des Segelflugzeuges dazugerechnet. Die Strafregelung ist Bestandteil des Ziel-Anflugverfahrens und sie steht über den entsprechenden Bestimmungen im SM Reglement.

Zum Öffnen in die Karte klicken

Ziellienen-Karten - Druckversion (PDF - 3Mb)


Anflug aus Süd/Südost
Normale Prozedur nach Reglement mit Ziellinie an der Pistenschwelle 34 und erlaubter Direktlandung. Bei einem Ziellinienüberflug ist eine Mindesthöhe von 150 m Grund einzuhalten (BAZL-Vorschrift).

Anflug bei Föhn-Wetterlagen
Dieses Anflugverfahren wird nur bei einer typischen Föhn-Wetterlage angewendet und wenn zu erwarten ist, dass die Piste 16 in Betrieb ist. Um ein einfaches und direktes Landeverfahren zu gewährleisten wird derselbe externe Zielpunkt (Steiner-Riet) verwendet. Der Einflugpunkt Bilten (Autobahneinfahrt) gewährleistet eine einfache Navigation und nach dem Überflug ein direktes Landemanöver mit einer Rechtsvolte auf die Piste 16. Die Ziellinie hat auch hier eine Mindest-Ueberflughöhe. Zu beachten ist die Hochspannungsleitung in der Base. Mit der vorgegebenen Ziel-Überflughöhe wird das kein Problem sein.

Zum Öffnen in die Karte klicken
Ziellienen-Karten - Druckversion (PDF - 3Mb)

Auswertung
Gemäss SM Reglement 2009 müssen die Logfiles auf Datenträger abgeliefert werden (Mini SD, USB-Stick, Diskette etc.).

Streckenflugausweise
Die Streckenflugausweise für Aussenlandungen im Ausland können im Sekretariat bezogen werden.